Das ist Effelder

Geographische Lage

Effelder liegt im Obereichsfeld südlich des Höhenzugs Westerwald im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal. Etwas östlich liegt das Thüringer Becken. Im Dorf entspringt an der Borngasse aus seit 1976 in Stein gefasster, hinter verschlossener Tür verborgener Quelle der Kellerborn, ein südlicher Zufluss der Lutter.

Geschichte

Effelder wurde 1215 als „Effeldere“ (zur Namensherkunft: "affoltra" ist althochdeutsch für "Apfelbaum") erstmals in einer Urkunde, ausgestellt von Papst Innozenz III., erwähnt. 1280 wurde Effelder für 12 Mark Silber an das Kloster Zella verkauft, das bis zur Säkularisierung 1810 die Ortsherrschaft innehatte. Die am 26. Januar 1890 durch Brand (Blitzschlag) zerstörte alte Barock-Kirche wurde 1894 durch einen markanten Neubau, den Eichsfelder Dom ersetzt. 1966 erfolgte die Ausgemeindung der Ortsteile Annaberg und Kloster Zella.

Im Jahre 1876 Brakteatenfund s.g. Effelder Fund (Brakteaten d.h. Hohlpfennige aus Silber, aus der Zeit 1215 -1250 von der Reichsmünzstätte Mühlhausen)

Datenquelle:Mzfr.T.159/6 Effelder Fund Löbb.Nro.722

Wappen

Blasonierung: „In einem roten Schild mit einem 16fach gestückten silbernen Bord eine goldene eintürmige Kirche, beseitet oben rechts von einem silbernen Apfel und oben links von einem silbernen sechsspeichigen Rad (Mainzer Rad).“

Sehenswürdigkeiten

 

Die 1892 neu erbaute Kirche „St. Alban“ entstand als Gemeinschaftswerk des Dorfes. Als Baumeister wurde der zum Franziskaner-Kloster Hülfensberg gehörige Bruder Pachalis beauftragt, der hier sein Meisterwerk schuf. Der 56 Meter hohe Turm ist eine Landmarke und ragt weit über das Umfeld der Gemeinde Effelder heraus. Die dreischiffige neogotische Hallenkirche ist, wie auch der Turm, aus hellem Kalkstein aus heimischen Steinbrüchen aufgebaut. Die hohen, wohlproportionierten Maßwerkfenster aus Sandstein und bemaltem Glas orientieren sich an der traditionellen Bauweise des 14. Jahrhunderts. Im Inneren fallen die im Majolika-Stil vom Münchner Künstler Georg Kemper zwischen 1924 und 1928 geschaffenen Kreuzweg-Darstellungen ins Auge. Die Kirche wird durch ihre Größe und den Gesamteindruck gerne als „Eichsfelder Dom“ bezeichnet.

 

Ortslage

Auf dem Höhenplateau des Eichsfeldes ist der idyllisch gelegene Ort Effelder zu finden. Die schmucken Häuser des ca. 1500 Einwohner zählenden Dorfes liegen an den Hängen eines Muschelkalkmassivs, auf dessen Plateau in 497m ü.NN der weithin sichtbare "Eichsfelder Dom" steht. Fernab vom Verkehrsgetümmel umgeben von Laubmischwäldern bietet der Ort beste Voraussetzungen für Wanderung, Entspannung und Erholung .
Von der Bundesstraße B249 (Eschwege-Mühlhausen) führen Landstraßen zum ruhig gelegenen Ort. Die Gemeinde setzt auf die Entwicklung von Handwerk und Gewerbe sowie eines sanften, mit der Natur verbundenen Tourismusangebotes.

Handwerksbetriebe im Ort

 

Festkalender

 

Gastronomische Einrichtungen

 

Sehenswürdigkeiten

 

Ausflugsziele

Die Besucher des Ortes haben vielfältige Möglichkeiten in der landschaftlich reizvollen Umgebung.

 

Kloster Zella

Marienkapelle

Waldhotel Klostermühle

Kloster Zella

Marienkapelle in Effelder

Waldhotel Klostermühle

 

 

 

Quelle Wikipedia.de